Zum Inhalt springen

Geschichte und Porträt

Ab 2020

Der Wandel gehört zur DNA von Bubu und wird das Traditionsunternehmen weiterhin prägen. So werden wir uns auch im kommenden Jahrzehnt mit viel Innovationskraft, Freude und Zuversicht den wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen stellen. Wir rechnen damit, dass uns in den kommenden Jahren Themen wie Kleinauflagen und Nischenprodukte, hochwertige haptische Leckerbissen sowie die fortschreitende Digitalisierung unseres Angebots beschäftigen werden.

Prägung

Seit 2010

Bubu entwickelt sich stetig weiter. Mit dem Einstieg von Christian Burkhardt als Geschäftsleiter gemeinsam mit Thomas Freitag wird 2014 die Nachfolge in dritter Generation sichergestellt. Im Herbst 2014 feiert die Bookfactory ihr zehnjähriges Bestehen. Ein neuer Auftritt im Frühjahr 2015 stellt das Binden in den Vordergrund und führt die über 70-jährige Firmengeschichte weiter.

10 JAHRE BOOKFACTORY

Bubu Geschäftsleitung

Die 2000er Jahre

Mit dem Millenniumwechsel erfolgt der Einstieg ins digitale Zeitalter. Die von Bubu entwickelte CD-Halterung „discboard“ steht symbolisch für die Verbindung von elektronischen und Printmedien. Als Pionier treibt Bubu die Entwicklung von Books-on-Demand voran und wagt mit dem Start der Bookfactory 2004 den Einstieg in den Fotobuchmarkt – ein Meilenstein in der Firmengeschichte. 2005 übernimmt Thomas Freitag die Geschäftsleitung von Hans Burkhardt, der sich auf das Präsidium des Verwaltungsrats konzentriert.

Werbebanner mit zwei Personen, eine hält ein offenes Buch, daneben der Text «Binde Deine Welt in ein Buch...» und der Schriftzug «Bookfactory» mit Schweizer Kreuz.

Die 90er-Jahre

In den 90er-Jahren konsolidiert Bubu die industrielle Produktion. Eigens für die Fertigung von 400‘000 Swatch-Produktkatalogen schafft das Unternehmen einen Klebebinder Vario 26 an, und mit dem LOS-System für computerunterstützte Einzelbuch- und Deckenfertigung wird der Grundstein zur Bookfactory gelegt.

Mehrere Hardcover-Bücher mit Rücken in verschiedenen Farben, von links nach rechts in Rot, Schwarz, Dunkelrot, Dunkelblau, Rot, Grün und Rot, mit teils geprägten oder aufgedruckten Titeln auf den Buchrücken.

Die 80er-Jahre

Bubu entwickelt sich weiter unter dem Motto „Bücher binden und mehr“. Äusseres Zeichen dieser Entwicklung ist das neue, vom renommierten Buchgestalter Jost Hochuli entwickelte Logo. Mit dem Umzug nach Mönchaltorf entwickelt sich Bubu definitiv vom Handwerks- zum Industriebetrieb.

Lastwagen mit weissem Planenaufbau und oranger Kabine, auf der vorne Buchbinderei Burkhardt AG steht, steht auf Strasse. Auf der Plane ist das Logo BUBU in weissen Buchstaben auf orangefarbenem Untergrund sichtbar.

Die 70er-Jahre

Drei Jahre nach seinem Eintritt übernimmt Hans Burkhardt die Geschäftsleitung – gleichzeitig mit der Gründung der AG. Bubu festigt zudem seine Position als Qualitätsanbieter: Verschiedene Prämierungen und buchbinderisch anspruchsvolle Aufträge zeugen davon, wie etwa die Produktion der Faksimile-Ausgabe der Diebold-Schilling-Chronik von 1513.

Ein Buch mit rotem Umschlag und grossem, schwarzem Buchstabe B liegt aufgeschlagen neben einer Seite mit blau handgeschriebenem Text. Darin wird erwähnt, dass von 37 prämierten Schweizer Büchern sieben Einbände bei Bubu gebunden wurden.

Die 60er-Jahre

1961 unternimmt Bubu einen weiteren grossen Schritt: den Bezug des eigenen Produktionsgebäudes an der Forchstrasse 317 in Zürich-Balgrist. Auch für die Betriebskultur ist der Schritt wichtig, wird die neue Kantine doch zu einem Begegnungsraum, der für viele Anlässe der Bubu-Familie dient.

Zeichnung eines mehrstöckigen Gebäudekomplexes mit grossen Fenstern und grünem Umfeld, mit Bäumen und bepflanzten Flächen. Vor dem Gebäude steht ein runder Werbepfeil mit dem Schriftzug „BUBU“. Angaben zur Buchbinderei Burkhardt in Zürich sind ebenfalls sichtbar.

Die 50er Jahre

In den 50er-Jahren entwickelt sich Bubu weiter und erfreute sich eines gesunden Wachstums. Bereits jetzt werden Werte gelebt, die bis heute Bestand haben: Innovation, Qualität und Offenheit für Neues.

Ein historisches Fahrzeug mit Holzverkleidung steht seitlich fotografiert, auf der Tür steht «Buchbinderei Burkhardt». Eine Person sitzt am Steuer. Im Hintergrund ist ein Schild mit der Schrift «Buchbinderei» an einer Hecke zu erkennen.

Die 40er Jahre

Bubu startet mit 3 Mitarbeitenden. Vreni Burkhardt, die Frau von Albert Burkhardt, ist für die administrativen Belange verantwortlich. Schnell fasst die Firma Fuss, kann sich für die Auslieferung den ersten Firmenwagen leisten und präsentiert sich 1946 stolz im neuen Schaufenster: Die Bubu-Familie ist entstanden, und ihre Kultur hat bis heute Fortbestand.

Vor einem Schaufenster mit der Aufschrift Buchbinderei Burkhardt steht ein Mann in weissem Kittel, hinter dem Fenster sitzen mehrere Frauen in Reihen, einige weitere Personen sind im Hintergrund zu sehen. Links neben dem Eingang ist ein Schild mit dem Logo BUBU angebracht.

1941

Albert Burkhardt gründet Bubu, indem er die Buchbinderei von C. Fischer an der Forchstrasse 51 in Zürich übernimmt. Schon früh ist das Motto „Ja, das chömer scho mache, mir mached alles!“ Teil der Kultur.

Handschriftlicher Geschäftsbrief der Buchbinderei Bubu mit handschriftlicher Empfehlung und einem Schwarz-Weiss-Foto einer Person, die an einem Schreibtisch mit verschiedenen Werkzeugen arbeitet und etwas in ein Buch schreibt.

Bubu in bewegtem Bild

Der Buchbinder als Kunsthandwerker - Ein Film von Albert Burkhardt mit Thorvald Henningsen (1963)

Impressionen aus der Vergangenheit

  • Mehrere Personen arbeiten an und neben grossen mechanischen Maschinen in einer Buchbinderei, Stapel gedruckter Bögen liegen zum Weiterverarbeiten bereit. Im Hintergrund sind Schalt- oder Kontrolltafel mit Knöpfen und Anzeigen zu sehen.
  • Mehrere Personen arbeiten in einem hellen Büro mit grossen Fenstern. Zwei Personen stehen an einem Schreibtisch, diskutieren über Bücher oder Druckprodukte. Im Hintergrund sitzen weitere Personen an ihren Arbeitsplätzen. Auf dem Tisch liegen verschiedene Drucksachen und Arbeitsmaterialien.
  • In einer Buchbinderei kontrollieren zwei Personen während des Produktionsprozesses mehrere Stapel von Broschüren oder Büchern an einer Produktionsmaschine. Im Hintergrund sind gestapelte Druckerzeugnisse sichtbar. Die Personen tragen Arbeitsschutzkleidung.
  • Mehrere Personen arbeiten in einer Buchbinderei an Tischen mit gestapelten Büchern und Papierbögen. Auf einem Pfeiler steht das Schild "Kontrolle". Stapel von gebundenen Büchern sind auf Tischen und Regalen zu sehen.
  • Frau kontrolliert gedruckte Textseiten an einer historischen Druckmaschine mit mehreren Garnrollen und Papierzufuhr.
  • Drei Personen bei der Buchbindearbeit an einem Arbeitstisch mit gestapelten Papierbögen und einer Abbindemaschine. Eine Person schreibt auf einem Blatt, eine andere bedient die Maschine, die dritte schaut in die Kamera. Im Hintergrund Regale mit Materialien und Werkzeuge.
  • Mann bedient eine grosse Schneidemaschine in einer Buchbinderei, um Papier oder Karton präzise zu schneiden.
  • Drei Männer vor einem Gebäudeeingang der Buchbinderei Burkhardt; einer schiebt ein Dreirad mit Ladefläche, auf der ein Klemmbrett liegt, ein anderer hält die Ladefläche fest, der dritte trägt ein Paket vom Eingang weg. Auf dem Dreirad steht die Adresse und Telefonnummer der Buchbinderei.